Dating in Corona-Zeiten – So geht’s!

Junges Paar händchenhaltend beim ersten date

Das Corona-Virus schränkt unser öffentliches Leben auf eine Art und Weise ein, wie wir es bisher noch nicht erlebt haben, was sich auf nahezu alle Lebensbereiche auswirkt.

Neue Hygienemaßnahmen zur Einschränkung der Infektionen machen vormals alltägliche und vermeintlich profane Tätigkeiten zu einem echten Abenteuer. Selbst der tägliche Einkauf im Supermarkt um die Ecke erfordert nun spezielle Vorbereitung, das öffentliche Leben gerät ein wenig in Schieflage und manche Menschen können nicht einmal ihrem Beruf nachgehen, weil unzählige Firmen und Geschäfte ihre Pforten geschlossen haben.

Wird dann etwa auch das Dating zur unüberwindbaren Hürde? Nicht ganz. Beliebte Datingplattformen erfreuen sich in diesen Zeiten, in denen das gewohnte Leben nur sehr eingeschränkt möglich ist, besonders großer Beliebtheit. Schließlich sind nicht wenige Menschen quasi dazu verdonnert, einen größeren Teil ihrer Zeit zu Hause zu verbringen als sie es gewohnt sind. Daher suchen besonders viele Menschen in einer solchen Zeit ein wenig Unterhaltung im Internet. Was aber, wenn man sich zu einem Date treffen möchte? Unter welchen Umständen ist so etwas überhaupt möglich?

Restaurant oder nicht?

Eine allgemeingültige Regel für das Dating, nämlich dass ein Rendezvous mit der richtigen Vorbereitung steht und fällt, ist dieser Tage so wichtig wie nie zuvor. Das beginnt bereits mit der Location. Die Suche nach dem richtigen Ort für ein Treffen gestaltet sich derzeit in der Tat ein wenig schwierig. Viele Restaurants haben zwar, unter gewissen Auflagen und Beschränkungen, mittlerweile wieder geöffnet, jedoch bleiben beispielsweise Nachtlokale, Clubs und Diskotheken weiterhin geschlossen. Ein Restaurantbesuch ist damit für ein Date zwar durchaus wieder möglich – aber warum sollte man sich zu diesem noch vergleichsweise unsicheren Zeitpunkt einem unnötigen Risiko aussetzen?

Wer will schon nachher in der Erinnerung das erste Date mit einer möglichen Infektion in Verbindung bringen müssen, weil sich möglicherweise nicht jeder andere Restaurantbesucher an die hygienischen Vorgaben gehalten hat? Eine gute Alternative ist hierbei ein Outdoor-Date, bei dem man bei weitem nicht so eng mit anderen Menschen in Kontakt kommt wie eben in einem Restaurant. Dafür ergeben sich eine ganze Reihe Möglichkeiten. Besonders beliebt ist natürlich immer ein gemütliches Picknick in einem Park oder an einem See.

Hier kann man sich bei schönem Wetter unter freiem Himmel und mit ein paar Leckereien ganz ungezwungen gegenseitig kennenlernen und die frische Luft genießen.

Gewisse Regeln einhalten

Doch selbst im Laufe eines Dates sollten bestimmte Regeln beachten werden, um eine mögliche Infektion auszuschließen. Beim Treffen mit dem Schwarm sicher nicht die romantischste Vorstellung, gewiss aber eine sichere. So empfiehlt es sich beispielsweise, stets einen Meter auf Abstand zu bleiben, nicht die gleichen Teller zu benutzen, nicht das gleiche Glas etc. Hierbei geht es letztlich um eine Risikominimierung – schließlich dürfe insbesondere die Abstandsregelung während eines Dates Vielen in diesem Kontext besonders schwerfallen.

Test im Vorfeld

Wer auf Nummer sicher gehen, kann sich unter Umständen auch im Vorfeld testen lassen, um das Risiko weiter zu reduzieren und sich womöglich seinem Schwarm auch auf eine Distanz von weniger als einem Meter nähern zu können. Für diesen Zweck bieten einige Apotheken mittlerweile sogenannte Schnelltests an, mit denen man sich auf den Corona-Virus selbst testen kann. Auch wenn die Genauigkeit derlei Tests nicht unumstritten ist, so bieten diese doch zumindest die Chance, ein unnötiges Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Zwar schlagen diese mit einem hohen zweistelligen Betrag zu Buche, erlauben aber unter Umständen eine Zweisamkeit, wie man sie sich bei einem Date auch erhofft und ohne die oftmals nur schwerlich eine romantische Stimmung aufkommen mag.

Virtuelles Date?

Sollten alle Stränge reißen und ein physisches Treffen partout nicht möglich sein, bieten Anbieter für Videotelefonie wie Skype und Co. eine zugegebenermaßen zwar ungewöhnliche aber unter Umständen für diesen Zweck auch ganz witzige Methode für ein Date. Ein derartiges, aus der Not geborenes Modell kann auch durchaus seinen Reiz haben. Mit dem Umstand, dass der Gegenüber nur das sieht, was man ihm/ihr zu sehen gibt, lässt sich auf interessante Weise kokettieren.

Fazit

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, ein Date auch in dieser turbulenten Zeit und trotz der schwierigen Bedingungen in die Tat umzusetzen. Im Grunde sind die „Werkzeuge“, die dafür benötigt werden, die gleichen wie bei einem herkömmlichen Date. Nämlich gute Vorbereitung und Kreativität. Mit diesen beiden Faktoren punktet man in aller Regel bei JEDEM Date, ganz gleich, ob es sich in einem Restaurant, in einem Club, in einem Park oder eben vor einer Webcam abspielt.

Wir befinden uns derzeit in einer besonderen Situation, weshalb auch besondere Maßnahmen in vielerlei Hinsicht erforderlich werden. Die Corona-Krise sollte also keinesfalls Frustration und Resignation zur Folge haben, sondern dazu anstacheln, in vielen Lebensbereichen ein vielleicht längst notwendiges Umdenken einzuleiten. Wenn man der sogenannten Corona-Krise irgendetwas abgewinnen kann, dann der Fakt, dass die Situation viele Menschen regelrecht dazu zwingt, alte Gewohnheiten zu überdenken und neue Wege zu beschreiten. Das zieht sich durch sämtliche Lebensbereiche und betrifft auch und vor allem die zwischenmenschliche Interaktion.

Bildnachweis:https://unsplash.com/photos/lSMf7GJoDz4

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